Lagerungsschwindel

Lagerungsschwindel ist eine unangenehme, bedrohlich wirkende, jedoch meist harmlose Schwindelform. Diese ist meist mit etwas Geduld und einigen Übungen zu beherrschen. Schwindel kann viele verschiedene Ursachen haben und tritt mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Grund: Der Körper altert und Schäden und Abnützungen an den Organen entstehen, was deren Funktion einschränkt, jedoch auch mit dem Erhöhung von Erkrankungen im Alter, was wiederum auf verschiedene Ursachen zurückzuführen ist. Eine sehr häufige Erkrankung, die in der Jugend seltener, im Alter gehäuft auftritt, ist der benigne Lagerungsschwindel, der bei über 70 Jährigen jeden dritten im Laufe seines Lebens trifft. Betroffen ist bei dieser Schwindel Erkrankung das Gleichgewichtsorgan, das neben dem Ohr im Felsenbein liegt. Das Felsenbein besteht aus drei Bogengängen, die eine gallertartige Flüssigkeit (Endolymphe) enthalten, in welche Haarzellen hineinragen und je nach Bewegung durch die Flüssigkeit abgelenkt werden. Durch diese Ablenkung werden unterschiedliche Reize an das Gehirn weiter geleitet, die uns dann eine Orientierung im Raum ermöglichen. Kleine Salzkristalle, die Otolithen, verstärken diesen Prozess. Wenn sich ein Otolith ablöst und an eine untypische Stelle verlagert, was durch Alterungsprozesse, Unfälle, Operationen, Entzündungen etc. geschehen kann, erzeugt dies Schwindel.

Bei der Untersuchung lässt der Arzt den Schwindel betroffenen Patienten schnell seine Körperlage verändern. Dabei kommt es zu Schwindel und zu typischen schnellen Augenbewegungen (Nystagmus). Durch die Art der Augenbewegungen kann der Arzt entscheiden, welcher Bogengang betroffen ist. Bei einem Nystagmus in waagrechter Ebene ist der seitliche Bogengang betroffen, bei einem Nystagmus in senkrechter Ebene ist der hintere Bogengang betroffen. Besteht die Erkrankung schon länger lässt sich der Nystagmus eventuell nicht mehr nachweisen und der Arzt kann nur auf die Schilderung des Patienten vertrauen. Besteht ein Lagerungsschwindel, müssen eventuell andere ursächliche Erkrankungen für den Schwindel ausgeschlossen werden.

Die Beeinträchtigungen und Bescherden eines unter Schwindel leidenden Patienten können sich wie folgt äußern: Es kommt bei den Betroffenen zu starken, bedrohlich wirkenden weniger als 1 Minute anhaltenden Schwindelanfällen, wenn sie ihre Körperlage verändern. Einige Sekunden nach Veränderung der Körperposition treten auch die typischen Augenbewegungen (Nystagmus) auf. Je öfter die Lage verändert wird, desto schwächer wird normalerweise der Schwindel. Der Schwindel kann Monate lang verschwinden und dann plötzlich wieder auftreten. Übelkeit ist dabei häufig.

Um eine Linderung des Schwindel zu erreichen, versuchen die Schwindel Betroffenen, sich ganz ruhig zu verhalten und den Kopf nicht zu bewegen, was jedoch gerade falsch ist. Je mehr man sich nämlich bewegt, desto schneller verschwinden die Schwindel Beschwerden. Der Schwindel verschwindet auch in der Hälfte der Fälle von selbst. Einige Schwindel Übungen helfen mit, die Krankheit los zu werden. Die einfachste Schwindel Übung ist, sich auf einer Liege sitzend mit dem Oberkörper nach rechts und links fallen zu lassen, wobei man die Seite jeweils nach Aufhören des Schwindels wechselt. Führt man die Übung mehrmals am Tag durch, bringt dies oft schon Erfolg. Bei einer weiteren Schwindel Übung dreht der Schwindel Patient seinen Kopf um 45 Grad nach rechts oben (wenn die linke Seite betroffen ist) und legt sich dann schnell auf die betroffene Seite. Wenn der Schwindel vorbei ist, legt er sich schnell auf die rechte Seite, ohne seine Kopfhaltung zu verändern. Diese Übung wird ebenso einige Male durchgeführt. Meistens gelingt es damit, die Otolithen aus dem Bogengangsystem zu schleudern und den Schwindel erfolgreich zu behandeln. Sicherheitshalber sollte man in den nächsten 2 Tagen mit etwas erhöhtem Oberkörper schlafen, damit die Otolithen nicht gleich wieder zurück in den Bogengang wandern. Hilft auch das nicht, kann man eine weitere Übung versuchen. Dabei dreht der Schwindel Patient, z. B. beim Befall des rechten hinteren Bogengangs seinen Kopf nach rechts, lässt sich dann rückwärts auf den Rücken fallen, dreht im Liegen den Kopf langsam nach links bis der Schwindel vorbei ist. Helfen alle Übungen nicht und verschwindet der Schwindel nach einigen Wochen nicht, besteht die letzte Möglichkeit darin, sich operieren zu lassen. Dabei wird der betroffene Bogengang verschlossen. Dies ist jedoch äußerst selten notwendig.

Schwindel behandeln

Ob zu Hause, beim Einkaufen, beim Gehen und Stehen, oder in anderen Alltagsituationen- Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen können in jeder Lebenslage immer wieder auftreten. Schwindelanfälle können zu unkontrollierten Stürzen und gravierenden Unfällen führen können, was mitunter nicht ungefährlich ist. Abhilfe kann hier die Naturmedizin verschaffen und dem dem Schwindel sehr gut Paroli bieten. Jüngste Veröffentlichungen haben gezeigt, daß mit Hilfe der Naturheilkunde bereits nach kurzer Zeit eine Linderung der Beschwerden eintreten kann.
Schon nach den ersten drei Monaten waren bei fast allen Patienten die Anzahl, Dauer und Stärke der Schwindelattacken deutlich reduziert. Die Patienten konnten ihre Alltagsaufgaben wieder erheblich besser bewältigen und verspürten auch wieder mehr Lebensqualität. Informative und nützliche Ratschlage zur Natürheilkunde erhalten Sie auch in dem Schwindelratgeber “Warum ist mir SCHWINDELIG”. Auf http://schwindel.nowag-verlag.de erhalten Sie hierzu weitere Informationen.

Schwindel gehört zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten zum Hausarzt gehen. Betroffen sind ältere Menschen. Bei den Schwindelbetroffenen dieser Altersgruppe sind altersbedingte Abnutzungserscheinungen an Nerven, Innenohr, Augen sowie Durchblutungsstörungen und Blutdruckschwankungen ursächlich und spielen eine wesentliche Rolle für die Schwindelanfälle. Mit der Naturmedizin können Schwindelbetroffene dem Schwindel aber Paroli bieten: In einer veröffentlichten Studie wurde der Einsatz des natürlichen Komplexmittels Vertigoheel® bei über 2.000 älteren Patienten untersucht. Schon nach kurzer Zeit besserten sich die Beschwerden bei Patienten, die unter unspezifischem Schwindel litten. Die durch den Schwindel bedingten Einschränkungen wurden deutlich reduziert. Ein weiterer Vorteil der Naturmedizin: Die gute Verträglichkeit, auch in Kombination mit anderen Präparaten, kommt speziell den Wünschen vieler älterer Patienten entgegen, die täglich oft mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen.

Dem Schwindel zum Trotz: Werden Sie aktiv! Das Gleichgewichtssystem im Gehirn ist lernfähig. Sie müssen Ihr Gehirn nur dazu animieren! Regelmäßige körperliche Aktivität und Unternehmungen sind der Schlüssel für mehr Bewegungs­sicherheit. Schon einfachste tägliche Übungen wie Treppen steigen statt den Lift zu benutzen, zügiges Spazierengehen oder Besorgungen zu Fuß erledigen regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung und führen so Schritt für Schritt wieder zu mehr Stabilität und eine Welt in ein besseres Gleichgewicht. Besonders wichtig und hervorzuheben sind hier das Training des Gleichgewichtssystems und der Aufbau der Beinmuskulatur. Ausdauertraining wie Schwimmen, Walken oder Joggen mit niedrigem Puls sind unbedingt empfehlenswert. Viele Krankenhäuser und Arztpraxen und Schwindelambulanzen bieten inzwischen ein spezielles Konditions- und Gleichgewichtstraining für Schwindelpatienten an. Hier können wirkungsvolle Übungen gelernt und zu Hause vertieft werden. Um die Angst vor Stürzen zu mindern, sind für ältere Menschen Gehhilfen sinnvoll. Außerdem helfen aktive Entspannungsmethoden wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Tai Chi oder Meditation, Körper und Psyche zu stärken.

Auch eine gesunde Ernährung sollten Schwindelpatienten bevorzugen. Möglichst kaum Fleisch und Wurst, Verzicht auf Alkohol- und Nikotingenuss, frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sowie reichlich Flüssigkeit geben dem Körper wieder neue Lebenskraft. Jeden Schwindelanfall dokumentieren Sie in einem Schwindeltagebuch! Beobachten Sie sich selbst! Diese Hinweise unterstützen die Diagnostik und Therapie des Arztes erheblich. Halten Sie Eindrücke, Empfindungen und Situationen, in denen es zu Schwindelanfällen kommt, schriftlich fest. Die Reflektion des Geschehens ist ein guter Weg, etwas gegen den Schwindel zu unternehmen und gemeinsam mit dem Arzt Lösungen und Hilfen für eine individuelle und effektive Behandlung Ihrer Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu finden.

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Blog-Infos

Liebe Blogbesucher,

Ihre Schwindelattacken beunruhigen Sie und Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich wieder ‘festen Boden’ unter Ihre Füsse zu bekommen? Der Boden schwankt, alles um Sie herum dreht sich wie im Karussell, und Ihre Mitmenschen nehmen Sie nur noch verschwommen wahr? Das kann mal für ein paar Sekunden so andauern und schnell wieder vergehen. Was aber, wenn der Schwindel und IhreGleichgewichtsstörungen immer wiederkehren und mehr und mehr Ihren Alltag beeinträchtigen? Waren es anfangs vielleicht nur gelegentliche Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel-Attacken (in Fachkreisen auch Vertigo genannt), die nur monatlich auftraten, so sind es mittlerweile vielleicht schon wöchentliche oder sogar tägliche Schwindel-Anfälle und Gleichgewichtsstörungen? Sie trauen sich gar nicht mehr, Auto zu fahren oder an Ihrem Arbeitsplatz Geräte und Maschinen in Bewegung zu setzen. Und immer wieder haben Sie dabei die Angst, zu stürzen und sich dabei so manche Knochen zu brechen? Die Lebensqualität kann enorm eingeschränkt werden, denn man fühlt sich verunsichert und bekommt zunehmend Angst vor dem nächsten Schwindelanfall. Denn der Schwindel und die Gleichgewichtsstörungen können in jeder Lebenslage wieder auftreten. Egal ob beim Joggen, Einkaufen, im Stehen, ob am Arbeitsplatz oder bei der Gartenarbeit. Der Schwindel bzw. Vertigokann einem das Leben im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Gleichgewicht bringen. Und besonders unsicher wird man, wenn der Arzt keine Ursache für die immer wiederkehrenden Schwindelattacken findet.

Dieser Blog soll Ihnen nun dazu verhelfen nützliche und wertvolle Tipps und Ratschläge über Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu erhalten. Nutzen Sie diese Plattform zum regen gedankenaustausch! Lassen Sie uns Ihre Erfahrungen im Umgang mit Ihren Schwindel wissen. Haben Sie vielleicht Tipps, die Ihnen bereits geholfen haben Ihre Schwindel und Gleichgewichtsstörungen erträglicher zu machen? Sparen Sie auch nicht mit Kritik oder auch Lob. Denn wir sind ständig bemüht aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen und freuen uns über Ihre tatkräftige Unterstützung.

Ihr Schwindel und Ursachen Blog wünscht Ihnen nun gute Gesundheit und wir freuen uns auf Ihr Feedback.

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Unspezifischer Schwindel

Unspezifischer (Undefinierbarer) Schwindel, darunter fallen alle Schwindelformen, die sich schlecht beschreiben oder gar nicht einordnen lassen. Eine medizinische Untersuchung ergibt in der Regel keinen krankhaften Befund, was bei Betroffenen zu einer weiteren Verunsicherung beiträgt. Die Folge sind immer wieder folgenden neue ärtzliche Untersuchungen, die ggf. die Schwindelsymptome erhöhen und zu einer seelischen Belastung des Betroffenen werden.

Wenn Schwindelanfälle auftreten kann der Schwindel unter anderem mit folgenden Erscheinungen einhergehen:  diffuse Angst, Phobien, Depressionen, Sehstörungen, Medikamentenunverträglichkeit, -überdosierung oder -abhängigkeit,chronische Vergiftungen anderer Art

Zur Veranschaulichung erklären wir nachfolgend 2 verschiedene unspezifische (undefinierbare) Schwindelarten: 

Insuffizienzschwindel: Durch den Insuffizienzschwindel zeigt  der Körper an, dass wir mit einer gewissen (Stress) Situation überlastet sind. Dazu kommen meist Konzentrations- Denk- und Merkfähigkeitsstörungen. Das liegt daran, dass wir uns mit der uns gestellten Aufgabe übernommen haben oder dass aufgrund des Alters oder einer neurologischen Krankheit unsere geistigen Kräfte schwinden.Der Schwindel ist hier also nicht das Ergebnis einer körperlichen Dissonanz, sondern einer Störung des seelischen Gleichgewichts.

Überaufmerksamkeitsschwindel: Für eine Welt im Gleichgewicht ist es wicht, daß alle menschlichen Sinne miteinander kommunizieren und im Gleichgewicht “arbeiten”. Sind die Sinne im Ungleichgewicht und überschreiten ein gewisses Mass führt dies zu Schwindel. Wenn man schwierige Situationen gewöhnt ist kann diese Schwelle sehr hoch liegen.

Bei manchen Menschen und zu manchen Zeiten des Lebens kann die Schwelle jedoch sehr niedrig liegen. Dann tritt jede kleinste Dissonanz ins Bewusstsein. Die einfachsten Situationen wie das Hinlegen oder Gehen können schon ein Schwindelgefühl auslösen. Die Schwelle wird zusätzlich weiter gesenkt, indem man die Aufmerksamkeit zunehmend darauf lenkt die feinsten Dissonanzen wahrzunehmen. Dies kann bis zu einer Situation führen, in der es nicht mehr möglich ist Bedrohungen von harmlosen Situationen zu unterscheiden und so wird Schwindel schon in gewöhnlichsten Alltagsmomenten ausgelöst. Quasi sind Alarm und Fehlalarm nicht mehr zu unterscheiden. Eine solche gestörte Körperwahrnehmung führt zu ständigen Stresszuständen und es folgen Erkrankungen wie Schlafstörungen, hoher Blutdruck und allgemeiner Leistungsabfall. Der Schlüssel zum Verständnis einer solchen Entwicklung liegt in der Regel bei der Lebensgeschichte des Betroffenen.

Wenn Sie sich weiter über Ihren Schwindel informieren wollen, Behandlungstipps und weitere nützliche Ratschläge zur Linderungen Ihres Schwindels benötigen, empfehlen wir den Schwindel Ratgeber “Warum ist mit SCHWINDELIG” von Sigi Nesterenko, welcher im Nowag Verlag erschienen ist. Unter http://www.schwindel.nowag-verlag.de haben Sie die Möglichkeit weitere Informationen zu erhalten.

Neurologie und Psychatrie

Die richtige Diagnose ist die entscheidende Voraussetzung für eine adäquate Therapie: Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über die gebräuchlichsten Untersuchungsmethoden und Diagnostikmöglichkeiten eines Facharztes für Neurologie, Psychiatrie bzw. Nervenheilkunde.

Ein Neurologe/Nervenarzt befasst sich mit organischen Krankheiten des Nervensystems beim Erwachsenen. Der Kinderneurologe befasst sich mit allen organischen Krankheiten des Nervensystems beim Kind. .Beide erkennen und behandelen Fehlfunktionen (z.B. Epilepsie), Funktionsausfälle oder Fehlentwicklungen von Gehirn und Rückenmark, der Sinnesorgane, der Nerven oder der Muskulatur. Mögliche Defizite können beispielsweise durch verschiedenartige Entzündungen, Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen oder Verletzungen entstehen. Aber auch gutartige oder bösartige Tumoren, mechanische Einwirkungen und angeborene oder erbliche Ursachen sind für Fehlfunktionen verantwortlich. Psychisch bedingte Lähmungen, Gefühlsstörungen und Schmerzen fallen unter sein Fachgebiet.

Ein Psychiater/Nervenarzt untersucht und behandelt krankhafte Veränderungen und Störungen der Gefühle, des Denkens, aber auch der Stimmungen, des Gedächtnisses oder des Erlebens und Verhaltens beim Erwachsenen, der Kinder- und Jugendpsychiater behandeln diese Erkrankungen beim Kind. Psychischen Erkrankungen liegen meist mehrere Ursachen (multifaktoriell) zu Grunde. Häufig sind Störungen des Gehirnstoffwechsels und Veränderungen der Gehirnsubstanz an der Entstehung beteiligt. Auch aktuelle Erlebnisse, zurückliegende belastende Ereignisse, seelische Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen können die Entwicklung einer psychischen Störung fördern. Die Anzeichen einer psychischen Erkrankung sind vielgestaltig – z.B. SCHWINDEL, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Antriebsschwäche, Zwangshaltungen, Wahrnehmungsstörungen, aber auch eine anhaltend gestörte Konzentration und Aufmerksamkeit können mögliche Warnzeichen sein.

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Drehschwindel

Drehschwindel

kurzzeitige Drehschwindelattacken die über Sekunden oder Minuten dauern ggf. begleitet sind von Nystagmus (d.h. unwillkürlichen Augenbewegungen in der Horizontalen) und einer  Fallneigung, evtl. tritt auch Übelkeit auf. Ursachen hierfür sind: gutartiger Attackenschwindel, Migräne, Anomalie der Halsarterien, Epilepsie, Morbus Menière.

Anhaltender Drehschwindel: über Stunden oder Tage mit Nystagmus, Fallneigung und häufiger Übelkeit und Erbrechen. Ursachen hierfür können sein: Morbus Meniere, akute Innnenohrbeschädigungen, Entzündung des Vestibularisnervs, Kleinhirntumor, Hirnstammbeschädigungen und andere Krankheiten.

Beispiel für eine schwere Form des Attackenschwindels ist der „Morbus Menière“ (Morbus = Krankheit), dieser wurde vom französischen Arzt Prosper Menière beschrieben wurde. Männer erkranken öfter als Frauen. Am häufigsten tritt diese Schwindelart zwischen dem 50. und 60 Lebensjahr auf. Die Schwindel Ursache ist die gestörte Produktion der Innenohr-Flüssigkeit (Endolymphe). Ein Überdruck im Innenohr, welcher zu einem wiederholten Einreißen feiner Membranen führt, welche diese Endolymphe umgeben und sie so von anderen Flüssigkeiten im Ohr trennen. Es treten plötzliche Flüssigkeits-Verschiebungen (Hydrops) au, die zu “Messfehlern” im Ohr führen, die dann als vermeintlich echte Informationen weitergeleitet werden. Mögliche Symptome sind: Schwerhörigkeit, die ein paar Minuten bis zu Stunden andauern und mehrmals die Woche, aber auch nur einige Male im Jahr auftreten kann. Andere mögliche Symptome sind einseitige, meist tiefklingende Ohrgeräusche (Tinnitus), ein Druckgefühl auf dem betroffenen Ohr sowie heftiger Drehschwindel mit Augenrucken, Übelkeit, Schweißausbrüchen, Erbrechen sowie gelegentlich Ohnmacht. Die Beschwerden klingen über Minuten bis Stunden langsam ab. Wenn die Krankheit länger besteht, stellt sich zwischen den Anfallintervallen eine Innenohrschwerhörigkeit ein. Man nimmt inzwischen an, dass ein entzündlicher Prozess an der Entstehung der Krankheit beteiligt ist.

Die Beobachtung einer typischen Attacke mit den dabei auftretenden Augenbewegungs-Störungen (Nystagmus) kann bei der Diagnose der Erkrankung helfen. Doch nur bei ca. 20% der Betroffenen macht sich der Morbus Menière gleich mit allen typischen Beschwerden bemerkbar. Etwa 40% haben zu Beginn der Erkrankung einen Hörsturz, die übrigen 40% vestibuläre, d.h. das Gleichgewicht betreffende, Beschwerden. Das erschwert dem Arzt die Diagnose. Im späteren Verlauf können sich zusätzlich psychosomatische Beschwerden wie Angst, Misstrauen und Reizbarkeit entwickeln.

Therapie: Akut-Medikamente und psychische Betreuung In der akuten Krankheitsphase sind Medikamente zu empfehlen, welche den Schwindel dämpfen und andere Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen vermindern. Wichtig ist auch die psychische Betreuung der Patienten, die unter der Angst vor dem Schwindel leiden.

Anhaltender Drehschwindel beginnt in der Regel mit einem heftigen Anfall, aber auch periodisch, mit wechselnder Intensität. Meist liegt ihm eine Funktionsstörung bzw. ein Ausfall des Gleichgewichtsorgans auf einer Seite zugrunde. In seltenen Fällen können die Nerven auf beiden Seiten betroffen sein (bilaterale Vestibulopathie).

Der Facharzt wird bei der Ursachenklärung zunächst nach weiteren Symptomen suchen, um z.B. einen Schlaganfall, Entzündung oder eine Blutung im Gehirn auszuschließen. Die Beschwerden klingen meist nach etwa ein bis zwei Wochen wieder ab. Dabei lässt sich der Heilungsprozess durch rasche Mobilisation mit gezieltem Gleichgewichtstraining und Medikamenten beschleunigen, anfangs ist Bettruhe angeraten. Übungensmöglichkeiten für ein Gleichgewichtsstrainung beschreibt die Autorin Sigi Nesterenko in ihrem Schwindelratgeber “Warum ist mir SCHWINDELIG”. welcher im Nowag Verlag erschienen ist. Bezugsmöglichkeiten des Ratgebers über folgende Internetseite: http://schwindel.nowag-verlag.de.

Rückfälle (Rezidive) bei dieser Schwindelart sind selten. Selbst wenn das Gleichgewichtsorgan nicht wieder vollständig hergestellt werden kann, ist der Körper in der Lage, den Schaden soweit zu kompensieren, dass die meisten Betroffenen sich subjektiv beschwerdefrei fühlen.

SCHWINDEL (Vertigo)

In dieser Kategorie werden die Schwindelarten erläutert.

HEUTE: SCHWINDEL (Vertigo) ALLGEMEIN II

Schwindel (Vertigo) Gestörter Gleichgewichtssinn

Um verstehen zu können, wie eine Missempfindung wie Schwindel zustande kommt, ist es wichtig zu wissen, wie der Gleichgewichtssinn funktioniert, ohne den wir weder aufrecht stehen noch laufen könnten.

Balance zu halten und sich in einer Welt zu orientieren, die aus oben und unten, vorne und hinten, rechts oder links besteht, ist für den menschlichen Körper keine einfache Aufgabe. Deshalb bedient er sich für diesen Balanceakt unterschiedlicher Informationen, welche ihm verschiedene Sinne liefern. Zu ihnen gehören das Sehen (optisches System), die Wahrnehmung der Stellung und Bewegung des eigenen Körpers im Raum (propriozeptives System) sowie das Gleichgewichtsorgan (vestibuläres System).

Die übergeordnete Instanz, das Gleichgewichtszentrum, sitzt im Hirnstamm. Hier wird mithilfe der eingehenden Informationen die aktuelle Position im Raum errechnet und mit Bewegungsabläufen abgeglichen, die wir im Laufe unseres Lebens erlernt und abgespeichert haben. Befehle, die dafür sorgen, dass das „Gleichgewicht aufrechterhalten wird, gehen anschließend zu den Muskeln und Augen, die dann notwendige Korrekturbewegungen ausführen und somit für die Aufrechterhaltung unserer Balance sorgen. Vestibuläres System Die Informationen, die unser Gleichgewichtssinn aus optischem, propriozeptivem und vestibulärem System im zentralen Nervensystem (ZNS) aufnimmt und verarbeitet, werden ihm unter anderem von den Gleichgewichtsorganen (Vestibularorgan) geliefert, die, je eines rechts und links, im Innenohr im Felsenbein sitzen. Es handelt sich dabei um einen kleinen „Apparat“ mit einem großen und einem kleinen Vorhoffsäckchen sowie drei bogenförmigen Gängen. Diese sind zum Teil mit Lymphflüssigkeit gefüllt und stehen jeweils im rechten Winkel zueinander – etwa so wie die drei Seiten eines Würfels, die in einer seiner Ecken aufeinandertreffen. An den inneren Wänden befinden sich hochempfindliche Tast- bzw. Sinneshaare, von denen jedes Einzelne mit einem Nerv verbunden ist. Bei jedem noch so kleinen Positionswechsel des Kopfes bewegt sich die Flüssigkeit in den Bogengängen. Das reizt die Sinneshärchen, welche diese Reize an das Gleichgewichtszentrum und Kleinhirn weiterleiten. Diese Bogengänge sind für die Wahrnehmung von Drehbewegungen des Kopfes (oder des Körpers mitsamt dem Kopf) im Raum verantwortlich. Dreht sich eine Person längere Zeit um die eigene Achse und stoppt plötzlich, rotiert die Flüssigkeit im Gleichgewichtsorgan noch eine Weile weiter und ruft so den Eindruck einer entgegengesetzten Drehung hervor. Optisches System Die Informationen, die das vestibuläre System liefert, werden von den Reizen, welche die Augen aufnehmen und an das Gehirn senden, ergänzt bzw. mit ihnen abgeglichen.

Propriozeptives System Zusätzlich leiten die Rezeptoren der Gelenke und Muskeln ständig Informationen über die Stellung der Arme und Beine, aber auch sämtlicher anderer Körperpartien weiter, und helfen damit, die Statik unseres Körpers zu regulieren. Teil dieses propriozeptiven Systems sind auch die Drucksensoren in der Haut, die unserem Gehirn Meldung darüber machen, in welcher Haltung wir uns befinden, auf welchem Untergrund und mit welcher Geschwindigkeit wir uns bewegen. Fehlerhafte Verarbeitung von Informationen Probleme wie Schwindelgefühle entstehen, wenn die Informationen, die im ZNS eintreffen, widersprüchlich sind bzw. erscheinen und deshalb nicht richtig zueinander passen. Sie entstehen natürlich aber auch, wenn zwar richtige Informationen ankommen, die zentrale Schaltstelle im Gehirn diese aufgrund von Funktionsstörungen nicht richtig verarbeiten kann. Ersteres kann zum Beispiel dann passieren, wenn jemand bei Windstärke sieben unter dem Deck eines Schiffes sitzt und ein Buch liest, das er in den Händen hält. Dabei melden Gleichgewichtsorgane und Tastsinn ständig, dass der Körper im Takt der Wellen schwankt. Die Augen aber haben die Seiten des Buches fixiert, welches, weil es sich synchron zum Körper bewegt, unbewegt erscheint, und melden infolgedessen an das Gehirn: alles ruhig. So treffen dort widersprüchliche Aussagen aufeinander, die nicht richtig interpretiert werden können (Quellenangabe: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de).

Für eine Welt im Gleichgewicht, lesen Sie den laienverständlichen Ratgeber von Sigi Nesterenko “Warum ist mir SCHWINDELIG”, welcher exklusiv im Nowag Verlag erschienen ist.

Infos: http://schwindel.nowag-verlag.de

SCHWINDEL (Vertigo)

In dieser Kategorie werden die Schwindelarten erläutert.

HEUTE: SCHWINDEL (Vertigo) ALLGEMEIN I

Schwindel äußert sich auf vielfältige Weise äußern. Während einige Betroffene das Gefühl haben, sie würden Karussell fahren, wird anderen auf der Rolltreppe schwindelig. Wieder andere klagen darüber, dass alles um sie herum schwankt.

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen gehören neben Kopf- und Rückenschmerzen zu den häufigsten Beschwerden, die Patienten zum Arzt führen. In der Hausarztpraxis klagt ungefähr jeder sechste Patient über Schwindel. Während bei den jungen Erwachsenen nur knapp 2% betroffen sind, steigt der Anteil bei den über 65-Jährigen auf mehr als 30% und liegt bei den über 75-Jährigen noch höher.

Bei Schwindel (lat. vertigo) handelt es sich um keine eigenständige Krankheit, sondern um ein so genanntes multisensorisches Syndrom. Es macht sich durch eine gestörte Wahrnehmung verschiedener Sinne, den Verlust der Körpersicherheit im Raum und damit verbundenen Gleichgewichtsstörungen bemerkbar. In voller Ausprägung äußert sich Schwindel in der Wahrnehmung von Scheinbewegungen, einer gestörten Funktion der Augenmuskulatur (Nystagmus), Fallneigung sowie in begleitenden Beschwerden wie z.B. Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen. Er kann sowohl vorübergehend (episodisch als wiederholte Anfälle) als auch andauernd auftreten. Schwindel ist ein Leitsymptom vieler Erkrankungen. Hinter Schwindelgefühlen können sich neurologische Störungen, Ohren-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Leiden, aber auch psychische Ursachen wie eine Angstörung verbergen. Plötzlich einsetzende, häufige oder anhaltende Schwindelanfälle sollten unbedingt von einem Facharzt, einem Neurologen, Internisten und/oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt, abgeklärt werden. Denn Schwindelattacken können zwar harmlos sein, aber in anderen Fällen auch auf eine lebensbedrohliche Erkrankung hinweisen.

Für eine Welt im Gleichgewicht, lesen Sie den laienverständlichen Ratgeber von Sigi Nesterenko “Warum ist mir SCHWINDELIG”, welcher exklusiv im Nowag Verlag erschienen ist.

Infos: http://schwindel.nowag-verlag.de

Warum ist mir SCHWINDELIG? BuchTipp

Cover - Warum ist mir schwindelig?WARUM IST MIR SCHWINDELIG? Um Ihnen bei Ihrer Suche nach der Schwindel Ursache zu helfen, empfehle ich Ihnen den laienverständlichen Ratgeber “Warum ist mir SCHWINDELIG” von Sigi Nesterenko. Dieser ist noch “druckfrisch” und exklusiv Nowag Verlag erschienen. Lesen Sie nachfolgend, was Sie beim Lesen des Ratgebers zu erwarten hat.

Die Ursachen Ihres Schwindel können nicht gefunden werden? So geht es vielen Menschen. Das alltägliche Leben kann durch ständige Schwindel und Gleichgewichtsstörungen nahezu stehenbleiben. Die Ursachen bei Schwindel können vielschichtig sein. Daher ist es umso wichtiger Schwindel und Ursachen zu verstehen. Und genau mit diesen Fragen beschäftigt sich der Schwindel Ratgeber von Sigi Nesterenko “Warum ist mir schwindelig”. Dieser laienverständliche Ratgeber erklärt Ihnen, wie Sie den Ursachen Ihres Schwindels auf die Spur kommen können. “Warum ist mit mir schwindelig” beleuchtet weiterhin die möglichen Behandlungsmethoden und stellt die klassischen Behandlungsmethoden den Naturheilverfahren gegenüber. Welche Verfahren sind wirksam, welche eher nicht? Anhand von praktischen Übungen zur Eingrenzung Ihres Schwindels wird dieser Ratgeber zu einem unerlässlichen Hilfsmittel für Schwindel Betroffene.

Ständige Schwindel und Gleichgewichtsstörungen – trotzdem bleiben die Ursachen bei Ihren Schwindel unbekannt? Die möglichen Ursachen bei Schwindel lassen sich tatsächlich sehr oft nur schwer oder gar nicht diagnostizieren. Es ist daher nicht einfach, den wirklichen Auslöser für den Schwindel und somit die Schwindel Ursache zu finden. Aber, ständiger Schwindel ist keine eigenständige Erkrankung, sondern in der Regel ein Begleitsymptom. Aber ohne die Schwindel Ursachen zu kennen, wird kein Arzt weiter helfen können, wird auch jegliche Behandlungsmethode versagen. Lediglich die Schwindel Symptome können gelindert, aber nicht die tätsächlichen Ursachen bei Schwindel bekämpft werden.

Dank der guten Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten entstand dieser „finden Sie die Ursachen bei Schwindel“ Ratgeber. Sie werden erfahren, dass die Ursachen bei Schwindel manchmal ganz banal sind und der Schwindel durch ganz andere Dinge ausgelöst wird als dies allgemein bekannt ist.

Unterstützen Sie sich mit diesem einzigartigen Ratgeber, welcher schon vielen vom Schwindel betroffenen Menschen geholfen hat. Denn alle wünschen sich das Gleiche: Eine Welt im Gleichgewicht!. Lassen Sie sich dabei unterstützen und lesen Sie den Ratgeber “Warum ist mir schwindelig?” Sie gehen kein Risiko ein. Denn bei Nichtgefallen nutzen Sie einfach die 30-Tage-Geld-zurück-GARANTIE.

alle Informationen:

http://schwindel.nowag-verlag.de

Schwindel behandeln

Die Behandlung der verschiedenen Schwindelformen umfasst medikamentöse, physikalische, psychotherapeutische und heutzutage nur noch selten operative Maßnahmen. Da die meisten Schwindelsyndrome einer spezifischen Therapie bedürfen, ist die richtige diagnostische Einordnung Grundvoraussetzung jeder Behandlung.

Wie kann man akuten Schwindel behandeln?

• Wenn es zu schlimm ist, setzt oder legt man sich am besten hin.
• Im Stehen sollte man Halt durch Festhalten suchen.
• Schüssler Salz Nr.5 Kalium phosphoricum D6 alle 15 Minuten 1 Tablette.

Wie kann man Schwindel behandeln?

• Lavendelblüten als Kräuterteeaufguss
• Ohrschmalzpfropf entfernen
• Pfefferminzöl
• Mistelblätter als Kräutertee als Kaltauszug
• Kaltes Wasser über die Unterarme oder die Waden laufen lassen
• Regelmässig Bewegung
• Regelmässig essen
• Schüssler Salz Nr.7 Magnesium phosphoricum D6 als heiße Sieben trinken

Wie kann man Schwindel nach Bewegung behandeln?
Wenn man lange Zeit keinen Sport gemacht hat, kann es sein, dass der Körper eine gewisse Eingewöhnung braucht, damit sich ein Schwindelgefühl verliert.

Wo kann man Schwindel behandeln?
Schwindelambulanz

Weitere Tipps unter http://schwindel.nowag-verlag.de